Die Grundidee für eine künstlerische Umsetzung eines Apollofluges
entspringt der Tatsache, daß es vielen Astronauten nicht möglich
war, sich auf die Farbe eines lunaren Merkmals zu einigen. Die Farbe
des stark reflektierenden Mondbodens veränderte sich ständig
durch den Einfallswinkel und die Einfallsrichtung des Sonnenlichtes
sowie dem Fehlen einer Atmosphäre.
Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen des NASA-Teams bekamen auf ihrem
fotografischen Dokumentationsmaterial nochmals eine veränderte
Wirklichkeit.
Diese Veränderung der Grundstimmung wurde nun in der abstrakten
Abbildung einzelner Aufnahmen weiter getrieben. Die Spiegelung im
Visier eines Helmes, das Aufklappen des Landungsschirmes - kurze Momente
- wurden unter Einbindung verschiedenster Materialien in vielen Schichten
Acryl auf Leinwand gebannt.
Die Rauminstallation Apollo setzt die Veränderung der Wahrnehmung
durch den Einsatz neuer Medien fort.
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Zwei Räume
gleiche Ausgangsbasis
verschiedene Aktionen und Reaktionen
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Der erste
Raum zeigt dem Betrachter neun abstrakte Acrylbilder eines Apollofluges.
Umspielt werden die Bilder von einem eigens dafür komponierten
Ambientsoundtrack.
Im zweiten, abgedunkelten Raum steht der Besucher neun großen
schwarzen Fernsehgeräten gegenüber. Jedes Bild des vorigen
Raumes befindet sich digital verfremdet und bearbeitet auf einem
der Geräte. Schnelle Kamerafahrten und kratzige Fotoclips
lenken den Blick des Betrachters von den ruhigen Standbildern
auf sich abwechselnd aktive Aufnahmen. Funksprüche und verfremdete
Geräusche aus dem NASA-Archiv bilden eine akustische Collage,
einen Pfad zu den sich ändernden Bildern.
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Raum
I
- beleuchtet
- Soundtrack Apollo, Askal Bosch
- Acrylbilder Apollo, Leon |
Raum II
- abgedunkelt
- Klangfragmente, Askal Bosch
- Filmsequenzen der Acrylbilder abgebildet
in neuen
Fernsehgeräten, Leon |